EU

Die EU strebt eine Locke­rung der Vor­schrif­ten für gen­tech­nisch ver­än­der­te Mikro­or­ga­nis­men (GMM) an, die gezielt in die Umwelt frei­ge­setzt wer­den. Die Kom­mis­si­on argu­men­tiert, dass die EU-GVO-Vor­schrif­ten den Zugang zu Pro­duk­ten blo­ckie­ren, die anders­wo bereits erhält­lich sind. Der glo­ba­le Markt für GMM in der Umwelt ist jedoch win­zig, ihr Nut­zen bleibt unge­wiss, und Wis­sen­schaft­ler war­nen davor, dass Frei­set­zun­gen in die Umwelt Risi­ken mit sich brin­gen könn­ten, die schwer vor­her­zu­sa­gen, zu kon­trol­lie­ren oder rück­gän­gig zu machen sind.

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Nach der heu­ti­gen Abstim­mung im Euro­päi­schen Par­la­ment wird es für die meis­ten gen­tech­nisch ver­än­der­ten Pflan­zen kei­ne spe­zi­fi­sche Sicher­heits­prü­fung, kei­ne Kenn­zeich­nung in Lebens- und Fut­ter­mit­teln und kei­ne Rück­ver­folg­bar­keit in der Umwelt mehr geben. Die­se Ent­schei­dung ist in Zei­ten sei­ner äußers­ten Bedro­hung aber auch ein Angriff auf einen gesell­schaft­lich ver­bind­li­chen Wahr­heits­be­griff.

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Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat heu­te das Ergeb­nis der Tri­log-Ver­hand­lun­gen über die weit­rei­chen­de Dere­gu­lie­rung von Pflan­zen aus neu­er Gen­tech­nik (NGT) ver­ab­schie­det. Nach dem neu­en Gesetz wer­den vie­le Pflan­zen, die mit­hil­fe neu­er Ver­fah­ren wie CRISPR/Cas ent­wi­ckelt wur­den, nicht mehr unter das EU-Gen­tech­nik­recht fal­len. Anfor­de­run­gen an Umwelt-Risi­ko­be­wer­tung, Rück­ver­folg­bar­keit und Kenn­zeich­nung für Ver­brau­cher ent­fal­len.

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Am 21. April hat der EU-Minis­ter­rat das Ergeb­nis der Tri­log-Ver­hand­lun­gen über das geplan­te Gesetz zu gen­tech­nisch ver­än­der­ten Pflan­zen, die mit neu­er Gen­tech­nik (NGT) ent­wi­ckelt wur­den, for­mell ange­nom­men. Save Our Seeds ruft die Bürger:innen Euro­pas dazu auf, ihre EU-Abge­ord­ne­ten auf­zu­for­dern, das Gesetz abzu­leh­nen.

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In einer gemein­sa­men Reso­lu­ti­on zur Grü­nen Woche 2026 for­dern 45 Ver­bän­de aus Verbraucher‑, Umwelt- und Tier­schutz, Land­wirt­schaft, Lebens­mit­tel­er­zeu­gung sowie Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit, die geplan­ten neu­en EU-Gen­tech­nik-Regeln abzu­leh­nen.

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Brüs­sel, 19. Dezem­ber 2025 – Eine Mehr­heit der EU-Mit­glied­staa­ten hat sich heu­te für die Dere­gu­lie­rung von Pflan­zen aus neu­er Gen­tech­nik aus­ge­spro­chen. Bei einer infor­mel­len Abstim­mung im Aus­schuss der Stän­di­gen Ver­tre­ter (AStV) in Brüs­sel kam eine qua­li­fi­zier­te Mehr­heit für die ent­spre­chen­den Vor­schlä­ge zustan­de.

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In einer nächt­li­chen Sit­zung vom 3. auf den 4. Dezem­ber haben sich die Unter­händ­ler von EU-Minis­ter­rat, ‑Par­la­ment und ‑Kom­mis­si­on auf eine weit­rei­chen­de Dere­gu­lie­rung von Pflan­zen aus neu­er Gen­tech­nik (NGT) – wie etwa die Gen­sche­re CRISPR/Cas – geei­nigt. Danach sol­len fast alle Vor­ga­ben des EU-Gen­tech­nik­rechts für die­se Art von Gen­tech­nik-Pflan­zen abge­schafft wer­den.

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Ber­lin, 2. Dezem­ber 2025 — Ein Bünd­nis aus Umwelt- und Land­wirt­schafts­ver­bän­den hat heu­te mit einer Pro­test­ak­ti­on vor dem Bun­des­kanz­ler­amt gegen die geplan­te Dere­gu­lie­rung neu­er Gen­tech­nik (NGT) demons­triert. Die Orga­ni­sa­tio­nen for­der­ten die Bun­des­re­gie­rung auf, dem Ergeb­nis des mor­gen statt­fin­den­den EU-Tri­logs nicht zuzu­stim­men, solan­ge Umwelt, Verbraucher:innen und Lebens­mit­tel­wirt­schaft – ein­schließ­lich der Bio­bran­che – nicht aus­rei­chend geschützt wer­den.

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Ber­lin, 26. Novem­ber 2025 – Heu­te haben zwei baye­ri­sche Bäue­rin­nen gemein­sam mit Vertreter:innen der Arbeits­ge­mein­schaft bäu­er­li­che Land­wirt­schaft (AbL), Bio­land, BÖLW, BNN, BUND, Deme­ter, dem Gen-ethi­schen Netz­werk, Green­peace, Save Our Seeds und Test­bio­tech eine Peti­ti­on an meh­re­re Bun­des­mi­nis­te­ri­en über­reicht – dar­un­ter das BMLEH, BMUKN, BMJV, BMZ und BMWE.

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