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Schule und Gentechnik

Save Our Seeds - Am Anfang steht das Saatkorn

"Save Our Seeds" startete 2002 als Initiative zur Reinhaltung des Saatguts von gentechnisch veränderten Organismen. Mittlerweile betreibt das Büro viele weitere Projekte rund um vielfältiges Saatgut, nachhaltige Landwirtschaft und globale Ernährung. mehr


Verbändeforderungen für die Gentech-Risiko-Forschung

(Foto: Daino_16 / freeimages)
(Foto: Daino_16 / freeimages)

27.01.15  Zusammen mit zehn weiteren Verbänden sprach sich "Save Our Seeds" gegen die weitere Entwicklung und den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen aus und forderte eine erhebliche Verbesserung der Risikoforschung mit gentechnisch veränderten Pflanzen.

Im Bundeslandwirtschaftsministerium fand gestern eine Anhörung zur „Forschung im Bereich der Grünen Gentechnik“ statt. Gefragt wurde: Genügen die Forschungskapazitäten in Deutschland, wohin soll geforscht werden und wie müssen die Rahmenbedingungen aussehen? Imker-, Lebensmittel- und Umweltverbände forderten stärkere Beteiligungen von NGOs bei Entscheidungsfindungen; Verpflichtung von Konzernen, Geld für unabhängige Forschungsprojekte zur Verfügung zu stellen; höhere Standards zur Vermeidung von Interessenskonflikten; Zugang zu Untersuchungsmaterialien für ForscherInnen und mehr Transparenz in der Berufung von ExpertInnen.

Christof Potthof vom Gen-ethischen Netzwerk kritisiert, der Gentech-Risiko-Forschung fehle bisher jede Basis. "Die Gentech-Firmen bestimmen selbst darüber, wer mit ihren Pflanzen forscht - und wer nicht.“

 Verbändeforderungen für die Risikoforschung mit gentechnisch veränderten Pflanzen
 Pressemitteilung des Gen-ethischen Netzwerks (26.01.15)

Opt-Out: Nationale Gentechnik-Vebote abgesegnet

13.01.15 Heute wurden vom EU-Parlament die neuen Regelungen für Gentechnik Anbauverbote beschlossen und das „Opt-Out“ kann nun in ein nationales Recht umgesetzt werden. 480 Abgeordnete stimmten heute für den erzielten Kompromiss, 159 votierten dagegen und 58 enthielten sich.

Die nötige qualifizierte Mehrheit wurde erreicht. Diejenigen Mitgliedstaaten, die das Opt-Out nun in ihre Gesetze integrieren, können künftig für einzelne Gentechnik-Pflanzen oder für ganze Gruppen entscheiden, ob diese bei ihnen angebaut werden dürfen oder nicht (das müssen sie allerdings begründen).

17.12.14 Die EU-Mitgliedstaaten und der Umweltausschuss des Parlaments haben einen vorher ausgehandelten Kompromiss abgesegnet: einzelne EU-Länder sollen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen leichter verhindern können. Auch wenn noch einige Fragen offen sind, freuen wir uns über diesen Zwischenerfolg. Nun kommt es darauf an, wie die Bundesregierung das sogenannte Opt-Out in deutsches Recht umsetzt – wir werden genau hinschauen und uns dafür einsetzen, dass eine echte Verbesserung zum Status Quo heraus kommt.

5.12.14  Zu früher Stunde übergab Save Our Seeds zusammen mit campact diese geballte Forderung nach einem „richtigen Gentechnik-Verbotsgesetz" vor einer Berliner Bäckerei an Landwirtschaftsminister Schmidt. Es geht darum, wie künftig der Anbau von Gentechnik in den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU verboten werden kann. Schmidt nahm sie dankend an und versprach, aus dem schwachen Richtlinien-Kompromiss zwischen EU-Parlament, Rat und Kommission ein solides deutsches Gesetz zu machen.

 Pressemitteilung 5.12.14
 Newsletter zur Aktion vom 5.12.14 von SaveOurSeeds
 Weitere Informationen vom Infodienst Gentechnik


Nachrichten

27.01.2015

Gentech-Risiko-Forschung "fehlt jede Basis"

Labor Mikroskop Foto: dlsee / flickr, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by/2.0

Im Bundeslandwirtschaftsministerium fand gestern eine Anhörung zur „Forschung im Bereich der Grünen Gentechnik“ statt. Gefragt wurde: Genügen die Forschungskapazitäten in Deutschland, wohin soll geforscht werden und wie müssen die Rahmenbedingungen aussehen? Die Antwort von Imker-, Lebensmittel- und Umweltverbände (u.a. auch Save Our Seeds): es braucht „erhebliche“ Verbesserungen, höhere Standards und mehr Transparenz. Christof Potthof vom Gen-ethischen Netzwerk kritisiert, der Gentech-Risiko-Forschung fehle jede Basis. "Die Gentech-Firmen bestimmen selbst darüber, wer mit ihren Pflanzen forscht - und wer nicht.“


Tipps und Medien

Bodenatlas

Der "Bodenatlas 2015" macht greifbar: Land und Böden werden immer knapper. In Deutschland beispielsweise beträgt der Flächenverbrauch durch Städte- und Straßenbau mehr als 70 Hektar pro Tag. Dies entspricht der Fläche von über 100 Fußballfeldern. Ein Viertel aller Ackerflächen sind in Deutschland von Wind- und Bodenerosion betroffen – rund drei Millionen Hektar – während der Flächenverbrauch weiter steigt.

 Bodenatlas als pdf

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