Willkommen bei "Save Our Seeds"

"Save Our Seeds" ist eine europaweite Initiative zur Reinhaltung des Saatguts von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Über 300.000 Bürgerinnen und Bürger und rund 300 Organisationen mit mehr als 25 Millionen Mitgliedern in ganz Europa fordern in einer gemeinsamen   Petition ein verbindliches Reinheitsgebot für konventionelles und biologisches Saatgut.

Darüber hinaus koordiniert Save Our Seeds viele weitere  Projekte rund um die Auseinandersetzung mit Gentechnik, nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährungssouveränität.  mehr 

 Save Our Seeds Jahresrückblick 2013

Aktuelles


EP Ablehnung der Saatgutverordnung: Ein wichtiger Etappensieg

Europaparlament weist Kommissionsvorschlag komplett zurück – Bürgerprotest hat sich durchgesetzt – nächste Runde Ende des Jahres

Strassburg / Berlin 11.3.2014     Die Kampagne „Freiheit für die Vielfalt“ begrüßt die überwältigende Mehrheit, mit der das Europäische Parlament heute den Entwurf der EU-Kommission für eine neue europäische Saatgutverordnung zurückgewiesen hat. „Ein entscheidender Erfolg für alle, die gegen die Gängelung der kleinen und biologischen Züchter gekämpft haben und für den freien Austausch unter Landwirten und Gärtnerinnen“, freute sich Benedikt Haerlin von der Kampagne.

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EU-Agrarausschuss gegen Saatgutverordnung

Mit einer überwältigenden Mehrheit hat der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments am 11. Februar den umstrittenen Entwurf einer europäischen Staatgutverordnung zurückgewiesen. Der Ausschuss rief die EU-Kommission dazu auf, diesen nun ebenfalls zu annullieren und grundlegend zu überarbeiten. „Wir begrüßen die fast einstimmige Ablehnung“, so Benedikt Haerlin von „Save Our Seeds“ und der  Kampagne „Freiheit für die Vielfalt“, „Wir erwarten allerdings nicht nur Ablehnung von den Abgeordneten, sondern auch ein klares Bekenntnis zur Vielfalt“. Hier finden Sie die  Pressemitteilung sowie  mehr Informationen...

170.000 in 48 Stunden gegen Gentechnik - Regierung enthält sich trotzdem

Erinnern Sie sich: „Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an.“ so lautete der Minimalkonsens von CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag der großen Koalition vom 16.Dezember 2013. Nicht einigen konnte sich die GroKo damals auf den zweiten Satz von SPD und CSU: „Wir lehnen dementsprechend den Anbau, die Freisetzung und die Zulassung gentechnisch veränderter Sorten in Deutschland und Europa im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten ab.“
Jetzt wird klar was dies bedeutet, wenn es um Deutschlands Stimme in der EU bei der Zulassung neuer Gentechnik-Pflanzen geht. Bei Uneinigkeit ist Stimmenthaltung üblich. Das EU-Verfahren sieht allerdings vor, Zulassungen nur abzulehnen, wenn eine qualifizierte (2/3) Mehrheit der Mitgliedsstaaten mit Nein stimmt.
Wie Regierungssprecher Steffen Seibert bereits am fünften Februar  klarmachte, wird sich Deutschland bei der Abstimmung zur DuPont-Pflanze am 11. Februar in Brüssel enthalten. Mit dieser Entscheidung ist es sehr wahrscheinlich, dass der gentechnisch veränderte Mais zukünftig auf den europäischen Feldern wachsen darf.
Bei der der entscheidenden Debatte der Europaminister gab es nun zwar eine breite Ablehnung, insgesamt konnte jedoch keine qualifizierte Mehrheit gegen die Zulassung erreicht werden, auch durch die tatsächliche Enthaltung Deutschlands. Da es zudem keine klare Mehrheit für den Anbau gab, liegt die Entscheidung nun bei der EU-Kommission, welche wohl für den Anbau stimmen wird. Mehr dazu  hier...

Schon  Ende Januar schmetterte die Große Koalition im Bundestag mit 452 Stimmen einen Antrag der Grünen ab, der die Regierung auffordert mit Nein zu stimmen. Nur 5 CDU/CSU-Abgeordnete stimmten gegen die Linie der Regierung, 18 SPD- und CDU/CSU-Abgeordnete enthielten sich!

EU-Saatgutverordnung vor dem Scheitern

Der Vorschlag der EU-Kommission für eine neue europäische Saatgut-Verordnung steht vor dem Scheitern: Alle Fraktionen des Europäischen Parlaments haben Anträge eingebracht, den Vorschlag abzulehnen und an die Kommission zurück zu verweisen. Ein wichtiger Etappensieg für unserer Kampagne " Freiheit für die Vielfalt" und die über 250.000 Menschen, die unseren Appell seit Sommer vergangenen Jahres unterstützt haben.

Banner gegen große Gentechnik-Koalition

Aktivisten machten sich am 26.11. vor dem Willy-Brandt-Haus für ein Gentechnikverbot stark. Mehr dazu  hier und in der  Pressemitteilung.

150.000 Bürger wollen keine Gentechnik auf dem Acker

Bauern und Bürger fordern von Merkel, Seehofer und Gabriel ein Gentechnik-Verbot im Koalitionsvertrag.

150.000 Protestschreiben sind an CDU, CSU und SPD losgegangen. Gemeinsam mit campact und einem breiten Bündnis anderer Organisation appelliert Save Our Seeds an Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel, Freisetzung und Anbau von Gentechnik-Pflanzen abzulehnen und dies im Koalitionsvertrag zu verankern.

 Gemeinsame Pressemitteilung vom 15.11.2013

Aufstand gegen EU-Saatgut-Verordnung

Am 6. Mai legte die EU-Kommission den  Entwurf einer Verordnung zur Neuregelung des Saatgutrechtes vor, die künftig 12 EU-Richtlinien und deren Umsetzung in 27 nationalen Saatgutgesetzen ersetzen soll. Alte und lokale Obst-, Getreide- und Gemüsesorten, vor allem aber die Fortentwicklung der Vielfalt auf dem Acker stehen auf dem Spiel. Der freie Tausch von Saatgut könnte weiter erschwert werden, industrielle Sorten würden noch alternativloser, so die Befürchtung von Save Our Seeds und über 240.000 Freundinnen und Freunden der Vielfalt auf dem Acker und im Garten, die unsere  gemeinsame Aktion mit campact unterstützten und damit erste Erfolge erzielten.  Weitere Informationen

Konzernmacht über Saatgut – Nein danke!

EU-Gesetzesreform braucht eine radikale Richtungsänderung -
das Menschenrecht auf vielfältiges Saatgut und Nahrung steht auf dem Spiel!

 Gemeinsame Erklärung zur Reform des EU-Saatgutrechts

 

Aktuelle Nachrichten


11.04.2014

Bundesrat gegen Chemie auf Öko-Vorrangflächen

Vorrangflächen sollen Naturschutz fördern Vorrangflächen sollen Naturschutz fördern

Der Bundesrat hat heute dafür gestimmt, auf den ökologischen Vorrangflächen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und keine Mineraldünger einzusetzen. Diese ökologischen Vorrangflächen müssen ab dem Jahr 2015 von landwirtschaftlichen Betrieben, die mehr als 15 Hektar Acker bewirtschaften, ausgewiesen werden, was etwa fünf Prozent der Betriebsackerflächen bedeutet. Die Einführung dieser ökologischen Vorrangflächen ist Bestandteil des „Greenings“ im Rahmen der neuen EU-Agrarpolitik, die im Januar 2015 EU-weit in Kraft tritt. Die nationale Umsetzung der Agrarpolitik ist den Mitgliedsstaaten weitgehend selbst überlassen, der Gesetzesentwurf der Bundesregierung dazu stand heute erstmals auf der Tagesordnung. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßte die Entscheidung des Bundesrates. Der Beschluss sei ein wichtiger Schritt zu einer ökologisch wirksamen Greening-Umsetzung.

Aktuelle Tipps


Film: Seeds of freedom

Der neue Film „Seeds of Freedom“, herausgebracht von der Gaia Stiftung und dem „African Biodiversity Network“ (ABN), demonstriert die Veränderungen die die globale Landwirtschaft seit Jahrzehnten durchlebt und die Erfahrungen von Landwirten weltweit mit GVOs.  Der Film zeigt die inspirierende Vielfalt und das Wissen welches in der Hand lokaler Gemeinschaften liegt und welches uns helfen wird die vor uns liegenden Herausforderungen zu überkommen. Erzähler des Films ist der Schauspieler Jeremy Irons. Indigene Völker des ABN sowie unter anderem Vandana Shiva, Percy Schmeiser, Henk Hobbelink und Kumi Naido kommen in dem 30 minütigen Film zu Wort. Weitere Informationen finden sie  hier.

Der Film kann auch auf  Youtube gesehen werden. Für eine CD Ausgabe kontaktieren Sie bitte:  helen (at) gaianet.org

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Appell Saatgutvielfalt

'Population Boom'-Kinostart

Wer von uns ist zu viel?
Ab dem 27. März.  Mehr...

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