Save Our Seeds Flyer

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Interview mit B. Haerlin

Schule und Gentechnik

Willkommen bei "Save Our Seeds"

"Save Our Seeds" begann 2002 als europaweite Initiative zur Reinhaltung des Saatguts von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Gut 300.000 Bürgerinnen und Bürger und 300 Organisationen in Europa verteidigen gemeinsam ein Reinheitsgebot für konventionelles und biologisches Saatgut. Darüber hinaus koordiniert Save Our Seeds viele weitere Projekte rund um die nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssouveränität: mehr ...
 Save Our Seeds Jahresrückblick 2013

Aktuelles


EU-Umweltausschuss setzt klares Zeichen

11.11.2014   Erfolg für Gentechnik-Kritiker: Der Umweltausschuss des EP fordert mit 53 von 65 Stimmen, das Selbstbestimmungsrecht von Mitgliedsstaaten, die bei sich den Anbau von Gentechnik-Pflanzen  verbieten möchten, deutlich zu stärken und auszubauen. Gentechnik-Konzerne sollen dabei keine direkte Rolle und auch kein indirektes Mitspracherecht haben. Die Verbote sollen auf dem Umweltrecht und Vorsorgeprinzip und nicht den Binnenmarktregeln der EU beruhen. Nun beginnen die Verhandlungen (Trilog) mit dem Ministerrat und der EU-Kommission. Die Entscheidung soll im Januar 2015 fallen.
 Infodienst Gentechnik: Verhandlungen über Gentechnik-Verbote

"Opt-out" - GVO-Anbauverbote aber wie?

Frédérique Ries, Foto: EP
Frédérique Ries, Foto: EP

In Brüssel geht ein Gesetz über nationale Anbauverbote für Gentechnik-Pflanzen nach jahrelangem Tauziehen in die Endrunde. Für das Europäische Parlament verhandelt dessen liberale Berichterstatterin, Frédérique Ries jetzt mit dem EU-Ministerrat über das Wie dieses sogenannten "opt out".

Der Rat will nationale Verbote nur dann ermöglichen, wenn die Antragsteller (Monsanto, Syngenta, DuPont, Bayer etc.) vorher die Bitte eines Staates ablehnen, ihn freiwillig aus dem Zulassungsantrag auszunehmen. Verbote sollen zudem nicht aus Umweltgründen erlassen werden, die bereits von der EU geprüft wurden. Wir fordern von den Abgeordneten und von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, sich nicht auf einen solchen "Kniefall vor den Konzernen" einzulassen.
 Offener Brief an die Abgeordneten des Europa-Parlaments
 Hintergrundinformationen beim Informationsdienst Gentechnik

Neue wie alte Gentechnik regulieren

Dr. Hans-Jörg Buhk bei BVL-Symposium
Dr. Hans-Jörg Buhk bei BVL-Symposium

5.11.2014    Save Our Seeds fordert gemeinsam mit anderen Verbänden, neuere Gentechnik-Verfahren ebenso zu regulieren wie bisherige Formen der Genmanipulation. Die Techniken sind besonders brisant, weil in letzter Zeit Verfahren zur Synthese von künstlicher DNA entwickelt wurden, die in der Natur gar nicht vorkommt.

Dazu gehören neue "Gen-Scheren" wie CRISPR-Cas und Talen und die Nutzung von kurzen RNA-Abschnitten zur Gen-Regulation. Um diese neuen Gentechnikverfahren und die sogenannten synthetische Biologie ging es auch auf dem Risiko-Symposium des Bundesamtes für Verbraucherschutz BVL in Berlin. Der scheidende, langjährige Leiter der Gentechnikabteilung, Hans-Jörg Buhk, zu dessen Ehren das Symposium stattfand, erläuterte dort noch einmal die Intentionen des europäischen und deutschen Gesetzgebers bei der Definition von gentechnischen Verfahren und Produkten, die es zu regulieren gilt.
 Gemeinsame Forderungen von SOS, testbiotech, GeN, Greenpeace, BUND, AbL, u.a.
 Presseerklärung zu neuen Gentechnikverfahren

Demo gegen Patente auf Brokkoli und Tomate

27.10.2014   Viele Organisationen demonstrierten vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München gegen dessen Brokkoli- und Tomatenpatent. Es wurde nicht auf gentechnische, sondern konventionell gezüchtete Pflanzen erteilt.
 Patentamt entscheidet später über Tomate und Brokkoli

Wichtiger Etappensieg: EP lehnt Saatgutverordnung ab

11.3.2014     Die Kampagne „Freiheit für die Vielfalt“ begrüßt die überwältigende Mehrheit im Europäischen Parlament gegen die neue EU-Saatgutverordnung. „Ein großer Erfolg für alle, die gegen die Gängelung kleiner und biologischer Züchter kämpfen und für den freien Austausch unter Landwirten und Gärtnerinnen“, freut sich Benny Haerlin.  Pressemitteilung
 Mehr zur Kampagne "Freiheit für die Vielfalt"

Deutsche Enthaltung führt zu GVO-Zulassung

11.2.2014   „Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an“ lautete der Minimalkonsens von CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag 2013. Abgelehnt hatte die CDU einen zweiten Satz von SPD und CSU: „Wir lehnen den Anbau, die Freisetzung und die Zulassung gentechnisch veränderter Sorten in Deutschland und Europa im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten ab.“ Jetzt wird klar was dies für Deutschlands Position bei der EU-Zulassung neuer Gentechnik-Pflanzen heißt.

Bei Uneinigkeit ist Stimmenthaltung üblich. Doch das EU-Verfahren sieht vor, Zulassungen nur abzulehnen, wenn eine qualifizierte (2/3) Mehrheit der Mitgliedsstaaten mit Nein stimmt. Zwar lehnte eine breite Mehrheit die Zulassung des Gentechnik-Mais 1507 ab; doch zur qualifizierten Mehrheit fehlten unter anderen die 29 deutschen Stimmen. Jetzt liegt die Entscheidung bei der EU-Kommission, die sich für eine Zulassung ausgesprochen hatte.  hier...

Schon Ende Januar hatte die Große Koalition im Bundestag mit 452 Stimmen einen Antrag der Grünen abgeschmettert, der die Regierung auffordert mit Nein zu stimmen. Nur 5 CDU/CSU-Abgeordnete stimmten gegen die Linie der Regierung, 18 SPD- und CDU/CSU-Abgeordnete enthielten sich!

Banner gegen große Gentechnik-Koalition

26.11.2013    SOS-Aktivisten machten sich gegenüber dem Willy-Brandt-Haus während der letzten Runde der Koalitionsverhandlungen für ein Gentechnikverbot stark. Mehr dazu hier und in der  Pressemitteilung.

150.000 Bürger wollen keine Gentechnik auf dem Acker

15.11.2013   150.000 Protestschreiben an CDU, CSU und SPD: Gemeinsam mit campact und vielen anderen Organisationen appelliert Save Our Seeds an Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel, den Anbau von Gentechnik-Pflanzen abzulehnen und dies im Koalitionsvertrag zu verankern.
 Gemeinsame Pressemitteilung

Aktuelle Nachrichten


14.11.2014

Bundestags-Dienst: ttip untergräbt Gentechnik-Politik

Horse TTIP - a trojan horse? (Photo: Gillian/flickr)

Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA könnte massive Auswirkungen auf die Anwendung des bereits herrschenden Gentechnik-Rechts, vor allem aber künftige Anpassungen haben. Eine Kennzeichnung von Produkten gentechnisch gefütterter Tiere könnte "schiedsgerichtliche Klagen gegen die EU seitens der USA bzw. Kanada auslösen" und wegen Diskriminierung von Gentech-Futter als "Verstoß der EU gegen entsprechende völkerrechtliche Verpflichtungen" gewertet werden. Dies schreibt der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages laut Spiegel Online in einem geheimen Gutachten.

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