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Schule und Gentechnik

Save Our Seeds

"Save Our Seeds" startete 2002 als Initiative zur Reinhaltung des Saatguts von gentechnisch veränderten Organismen. Mittlerweile betreibt das Büro viele weitere Projekte rund um vielfältiges Saatgut, nachhaltige Landwirtschaft und globale Ernährung. mehr


340.000 für bundesweites Gentechnik-Verbot!

Umwelt-Staatssekretär Flasbarth nimmt die ersten 322.353 Unterschriften entgegen Foto: Huber/campact
Umwelt-Staatssekretär Flasbarth nimmt die ersten 322.353 Unterschriften entgegen Foto: Huber/campact

Jedes Mitgliedsland der EU kann künftig den Anbau von Gentechnikpflanzen bei sich verbieten. In Deutschland soll diese Entscheidung jedoch nach dem Willen von Agrarminister Christian Schmidt (CSU) auf die 16 Bundesländer abgewälzt werden. Grotesk! In einem Bundesland ist Gentech-Mais erlaubt, nebenan verboten? 16 Verwaltungsakte und Abstimmungen - ein bürokratischer Wahnsinn. Gentechnisch veränderte Pollen und verändertes Saatgut machen nicht an Landesgrenzen halt. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell für ein bundesweites Verbot des Gentechnikanbaus.

19.03.2015  Christian Schmidt (CSU) steht auf der gemeinsamen Konferenz der Agrarminister von Bund und Ländern in Bad Homburg mittlerweile ziemlich alleine da mit seinem Vorschlag, Gentechnikverbote auf die 16 Bundesländer abzuschieben statt bundeseinheitlich zu regeln. Unser gemeinsamer Appell  an die Landesagrarminister und die noch immer wachsende Zahl von Unterschriften scheint zu wirken. Den letzten Stand erfahren Sie beim Informationsdienst Gentechnik. Wir freuen uns über  jede weitere Unterschrift!

13.03.2015 Die ersten 323.536 Unterschriften für ein bundesweites Gentechnik-Anbauverbot wurden dem Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jochen Flasbarth übergeben. Flasbarth versicherte, sein eigenes Haus und die anderen SPD-Ministerien wollten ein einheitliches Verbot. Benny Haerlin von Save Our Seeds warnte: "Wenn die SPD mit einem Kompromiss in die Verhandlungen mit Schmidt geht, wird sie mit Gentech-Mais herauskommen". (Gemeinsame Presseerklärung


EU-Saatgutverordnung: Endgültig zurückgezogen!

06.03.15  Endlich ist der Erfolg amtlich: Die EU-Kommission hat jetzt offiziell ihren Entwurf einer neuen Saatgutverordnung zurückgezogen! Vor einem Jahr hatte das EU-Parlament den Vorschlag mit großer Mehrheit abgelehnt, weil hundertausende Europäer dagegen protestiert hatten, die Sortenvielfalt noch bürokratischer und zentralistischer zu reglementieren. Vielen Dank an alle, die unsere Kampagne "Freiheit für die Vielfalt" unterstützen!

Opt-Out: Nationale Gentechnik-Vebote abgesegnet

13.01.15 Heute wurden vom EU-Parlament die neuen Regelungen für Gentechnik Anbauverbote beschlossen und das „Opt-Out“ kann nun in ein nationales Recht umgesetzt werden. 480 Abgeordnete stimmten heute für den erzielten Kompromiss, 159 votierten dagegen und 58 enthielten sich.

Die nötige qualifizierte Mehrheit wurde erreicht. Diejenigen Mitgliedstaaten, die das Opt-Out nun in ihre Gesetze integrieren, können künftig für einzelne Gentechnik-Pflanzen oder für ganze Gruppen entscheiden, ob diese bei ihnen angebaut werden dürfen oder nicht (das müssen sie allerdings begründen).

17.12.14 Die EU-Mitgliedstaaten und der Umweltausschuss des Parlaments haben einen vorher ausgehandelten Kompromiss abgesegnet: einzelne EU-Länder sollen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen leichter verhindern können. Auch wenn noch einige Fragen offen sind, freuen wir uns über diesen Zwischenerfolg. Nun kommt es darauf an, wie die Bundesregierung das sogenannte Opt-Out in deutsches Recht umsetzt – wir werden genau hinschauen und uns dafür einsetzen, dass eine echte Verbesserung zum Status Quo heraus kommt.

5.12.14  Zu früher Stunde übergab Save Our Seeds zusammen mit campact diese geballte Forderung nach einem „richtigen Gentechnik-Verbotsgesetz" vor einer Berliner Bäckerei an Landwirtschaftsminister Schmidt. Es geht darum, wie künftig der Anbau von Gentechnik in den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU verboten werden kann. Schmidt nahm sie dankend an und versprach, aus dem schwachen Richtlinien-Kompromiss zwischen EU-Parlament, Rat und Kommission ein solides deutsches Gesetz zu machen.

 Pressemitteilung 5.12.14
Newsletter zur Aktion vom 5.12.14 von SaveOurSeeds
Weitere Informationen vom Infodienst Gentechnik


Nachrichten

09.03.2015

Kein Freifahrtschein für neue Gentechnik-Verfahren!

Raps Foto: Tobias Kunze / pixelio

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat in einem Bescheid vom 5. Februar 2015 einen mit Hilfe von kurzen Abschnitten synthetischen Erbguts (Oligonukleotiden) entwickelten sogenannten RTDS-Raps der Firma Cibus als „nicht als
Gentechnik im Sinne des Gentechnikgesetzes“ eingestuft. Dadurch könnten jetzt entsprechende herbizidresistente Pflanzen ohne Sicherheitsprüfung und Kennzeichnung angebaut werden. Gegen diesen Bescheid legen zahlreiche Organisationen und Unternehmen Widerspruch beim BVL ein. Zudem veröffentlichen sie ein gemeinsames Forderungspapier und appellieren an Landwirtschaftsminister Schmidt, die Freisetzung zu stoppen. Sie befürchten eine unkontrollierte Ausbreitung der Pflanzen in der Umwelt und warnen vor einer Aushöhlung des EU Gentechnikrechtes.

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Tipps und Medien

Bodenatlas

Der "Bodenatlas 2015" macht greifbar: Land und Böden werden immer knapper. In Deutschland beispielsweise beträgt der Flächenverbrauch durch Städte- und Straßenbau mehr als 70 Hektar pro Tag. Dies entspricht der Fläche von über 100 Fußballfeldern. Ein Viertel aller Ackerflächen sind in Deutschland von Wind- und Bodenerosion betroffen – rund drei Millionen Hektar – während der Flächenverbrauch weiter steigt.

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