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Save Our Seeds

"Save Our Seeds" startete 2002 als Initiative zur Reinhaltung des Saatguts von Gentechnik. Mittlerweile betreiben wir viele weitere Projekte für Saatgutvielfalt, nachhaltige Landwirtschaft und globale Ernährung. mehr


Saatgut-Spende für Syrien

Hundertausende Menschen hungern in belagerten Städten in Syrien. Wir sammeln samenfestes Saatgut für Urban Farming Projekte des Ernährungssouveränitäts-NetzwerkesThe 15th Garden. Bitte kontaktieren Sie uns per  Email.
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Das internationale Saatgut-Festival 2016 in Iphofen

Die Organisatoren: Barbara und Martin Keller
Die Organisatoren: Barbara und Martin Keller

Am Samstag, 20. Februar 2015, findet zum sechsten Mal das Saatgut-Festival in Iphofen statt. Nach dem letztjährigen Ausflug nach Nürnberg kehrt die internationale Veranstaltung des open house e.V. wieder in seine Heimat nach Iphofen zurück, diesmal in die Karl-Knauf-Halle. Erstmals sind auch Akteure aus Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien und Griechenland eingeladen, um in Deutschland die Vielfalt der samenfesten und alten Saatgut- und Gemüsesorten zu feiern. [mehr zum Thema]


Regenerative Landwirtschaft - Humus gegen Klimawandel

Foto: NOAA / National Weather Service
Foto: NOAA / National Weather Service

Pünktlich zum Klimagipfel in Paris und zum Tag des Bodens haben wir das Papier "Regeneration von Böden und Ökosystemen: Ein Weg zur Begrenzung des Klimawandels" des spanischen Agrarberaters Íñigo Alvarez de Toledo ins Deutsche übersetzt. Es beschreibt detailliert und mit vielen Beispielen, wie Landwirtschaft durch Humusaufbau den entscheidenden Beitrag zur Bewältigung des Klimaproblems leisten kann.

Herausgegeben haben wir es zusammen mit dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft und IFOAM. Regeneration International ist auch ein globaler Verein mit dem Motto: „Put the carbon back in to the soil“, packt den Kohlenstoff zurück in den Boden. An seiner Gründung waren wir im Sommer in Costa Rica, zusammen mit dem Chef von IFOAM André Leu, Hans Herren, Tom Newmark von „Carbon Underground“, Vandana Shiva und vielen weiteren beteiligt.

 Pressemitteilung  Kurzfassung (deutsch)  Langfassung (deutsch)  Langfassung (englisch)


Ein Tribunal gegen Monsanto

03.12.2015 Auf einer Pressekonferenz in Paris wurde heute ein Tribunal gegen den Chemie- und Gentechnik-Multi Monsanto angekündigt. Auch Save Our Seeds gehört zum Organisationskomitee des Tribunals, das vom 12. bis 16. Oktober 2016 in Den Haag stattfinden soll. „Monsanto ist immer mehr Menschen auf der ganzen Welt zum Symbol einer industriellen Landwirtschaft geworden, die für ein Drittel all der Treibhausgase verantwortlich ist, die von Menschen verursacht werden“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung. Die Liste der Giftstoffe aus dem Haus des marktbeherrschenden Gentechnikunternehmens ist lang, viel länger noch ist die ihrer Opfer.  [mehr zum Thema]


"Opt-Out" - Europa steigt aus

Alle Gentechnik-Anbauverbote akzeptiert. Mit Italien, Dänemark, Slowenien, Luxemburg und Malta wurden Anfang November die Ausstiegsbeschlüsse aller 17 EU-Ländern und vier Regionen akzeptiert, die über die EU-Kommission den Gentechnik-Konzernen zugestellt wurden. Bleibt die Frage was in den restlichen Mitgliedstaaten der EU passiert, die nicht aus dem Anbau der bisher zugelassenen bzw. beantragten Gentechniksorten aussteigen wollen. Unsere Karte zeigt die aktuelle Situation der Opt-Out Phase 1 (freiwillige Ausnahme durch die Antragsteller).  [mehr zum Thema]


Cibus-Raps: Gentechnik bleibt Gentechnik!

Der herbizidresistente Gentechnik-Raps der US-Firma Cibus wird in Deutschland 2015 nicht ausgesät. Eine Klage, die wir unterstützen, hat aufschiebende Wirkung für den Bescheid des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), es handele es sich hier gar nicht um Gentechnik. Unser Appell an Agrarminister Schmidt, das BVL zu stoppen, hatte diese Wirkung leider nicht. Jetzt ist die Stunde der Juristen: Zwei Gutachten besagen,dass auch neue Gentechnikverfahren unter die EU-Gentechnikrichtlinie fallen. Die Juristen des BVL behaupten das Gegenteil; nicht nur über das Cibus-Verfahren RTDL, sondern auch das neueste "Lieblingsverfahren" der Gentechniker namens CRISPR Cas .  [mehr] 


Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!

Demonstranten fordern Freiheit für Brokkoli und Tomate (Foto: Keine Patente auf Saatgut)
Demonstranten fordern Freiheit für Brokkoli und Tomate (Foto: Keine Patente auf Saatgut)

8.12.2015 Europäisches Patentamt besteht auf Patentierung konventioneller Züchtungen

Unser Aufruf gegen die schleichende Ausbreitung von Industriepatenten auf Lebewesen, auch ohne Gentechnik, hat das Europäische Patentamt (EPA) leider nicht beeindruckt. Es hält sein Patent auf eine konventionell gezüchtete Schrumpeltomate aufrecht. Jetzt ist die Politik gefordert. Die Bundesregierung hat dies in ihrem Koalitionsvertrag sogar ausdrücklich zu stehen. [mehr]

Aufruf der Initiative „Keine Patente auf Saatgut“ Unter dem Motto „Jetzt handeln – die Zukunft unserer Ernährung retten!“ richtet sich der  Aufruf gezielt an die Regierungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Patentorganisation und der Europäischen Union. Die Unterzeichner fordern eine sofortige Änderung der Ausführungsordnung des Europäischen Patentübereinkommens (EPÜ) und eine Änderung der europäischen Patentgesetze, um Patente auf Züchtungsverfahren, Züchtungsmaterial, Züchtungsmerkmale, Gene sowie auf Pflanzen und Tiere und von diesen gewonnene Lebensmittel zu verbieten.Keine Patente auf Pflanzen und Tiere


350.000 für bundesweites Gentechnik-Verbot!

Umwelt-Staatssekretär Flasbarth nimmt die ersten 322.353 Unterschriften entgegen Foto: Huber/campact
Umwelt-Staatssekretär Flasbarth nimmt die ersten 322.353 Unterschriften entgegen Foto: Huber/campact

Jedes Mitgliedsland der EU kann künftig den Anbau von Gentechnikpflanzen bei sich verbieten. In Deutschland soll diese Entscheidung jedoch nach dem Willen von Agrarminister Christian Schmidt (CSU) auf die 16 Bundesländer abgewälzt werden. Grotesk! In einem Bundesland ist Gentech-Mais erlaubt, nebenan verboten? 16 Verwaltungsakte und Abstimmungen - ein bürokratischer Wahnsinn. Gentechnisch veränderte Pollen und verändertes Saatgut machen nicht an Landesgrenzen halt.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell für ein bundesweites Verbot des Gentechnikanbaus.


Genossenschaft KNUST: Rettet das Bäckerhandwerk!

Unter dem Motto „Die Saat für verantwortungsbewusstes Handeln wird durch Bildung im ganzheitlichen Sinne gelegt“ wurde am 14. Juli 2015 eine neue Bildungseinrichtung in Barsinghausen (Region Hannover) aus der Taufe gehoben. Zur Verwirklichung der Bildungsinitiative KNUST wurde im Rahmen der offiziellen Gründungsveranstaltung eine gemeinnützige Genossenschaft gegründet. Unter den Teilnehmern waren Bäcker, Konditoren, Müller, Bauern, Getreidezüchter, Wissenschaftler und Vertreter verschiedener Verbände. Save Our Seeds und die Zukunftsstiftung Landwirtschaft gehören zu den offiziellen Unterstützern der Initiative.

Anke Kähler, Vorstand der KNUST eG, beschreibt die Intention der Initiative so:
„Unsere Vision ist, dass an vielen Orten wieder verlässliche, faire, regionale Strukturen zur Versorgung der Bevölkerung mit nachhaltig erzeugten Nahrungsmitteln entstehen. Bäuerliche Landwirtschaft, regionale Mühlen in denen das Korn gesunder, standortangepasster und vielfältiger Getreidepflanzen vermahlen wird und Bäcker und Bäckerinnen, die über das Wissen und Können verfügen, daraus gutes und ehrliches Brot zu backen, gehören zusammen. Von einer solchen, regionalen Versorgungssicherheit sind wir heute größtenteils weit entfernt. Diese Vision hat nichts mit einem nostalgischen Klammern an romantischen Bildern zu tun. Es geht um unsere Zukunft, unsere Ernährungssouveränität und unsere Souveränität als Bürger, als Erzeuger und Hersteller von Nahrungsmitteln.“

 Presseinformation zur KNUST Gründung


GMO-Free Regions: Berliner Erklärung verabschiedet!

08.05.2015 Die Konferenz „Gentechnikfreies Europa – Chancen und Herausforderungen“ vereinte Vertreterinnen und Vertreter der 64 Regierungen im Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen, Unternehmen der Sojabranche, NGOs und Wissenschaftler. Die 400 Teilnehmer aus über 60 Ländern haben zum Abschluss der Konferenz gemeinsam die  „Berliner Erklärung“ vorgestellt. Die Erklärung bezieht Positionen zu den Themen Opt Out, Europäische Eiweißstrategie, TTIP, Low Level Presence, Kennzeichnung von GVOs sowie Neue Techniken. [mehr]


EU-Saatgutverordnung: Endgültig zurückgezogen!

06.03.15  Endlich ist der Erfolg amtlich: Die EU-Kommission hat jetzt offiziell ihren Entwurf einer neuen Saatgutverordnung zurückgezogen! Vor einem Jahr hatte das EU-Parlament den Vorschlag mit großer Mehrheit abgelehnt, weil hunderttausende Europäer dagegen protestiert hatten, die Sortenvielfalt noch bürokratischer und zentralistischer zu reglementieren. Vielen Dank an alle, die unsere Kampagne "Freiheit für die Vielfalt" unterstützen!

Nachrichten

04.02.2016

Zukunft gestalten – 20 Jahre Saatgutfonds

Foto: Stephan Münnich Foto: Stephan Münnich

Bochum, 03.02.2016 - Seit 1996 fördert der Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft in der GLS Treuhand Forschung und Entwicklung im Bereich der ökologischen Pflanzenzüchtung. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums trafen Ende Januar rund hundert Züchterinnen, Landwirte, Spenderinnen und Verbraucher in Kassel zusammen, um auf das bisher Geleistete zurückzublicken und einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen zu unternehmen.

Oliver Willing, Geschäftsführer der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, begrüßte und würdigte zu Beginn der Jubiläumstagung in Kassel die beiden Gründungsväter des Saatgutfonds, Albert Fink und Dirk Lücke, dank deren Voraussicht und Engagement seit nun 20 Jahren ökologische Züchtungsinitiativen unterstützt werden können. Der Fonds startete 1996 mit 140.000 DM, durch zunehmende Spenden hat er ein Volumen von über 1,15 Mio. Euro jährlich erreicht. Nicht nur diese Spendenhöhe ist beachtlich, sondern auch das Ergebnis der langjährigen Förderungen: über 70 vom Bundessortenamt anerkannte, samenfeste Neuzüchtungen von Gemüsesorten sind heute im Anbau, hinzu kommen knapp 40 neue Getreidesorten.

„Angesichts der zunehmenden Machtkonzentration im Saatgut-Markt, von Gentechnik und drohender Patentierung ist die Frage der Saatgut-Entwicklung heute wichtiger denn je“, betonte Willing. Ökologische Pflanzenzüchtung begreift Saatgut als Kulturgut – für den ökologischen Landbau eine unverzichtbare Investition. Die Pioniere der Bewegung waren biologisch-dynamische Züchterinnen und Züchter, die bereits in den 1970er Jahren erste Anstrengungen unternahmen, um dem drohenden Verlust der Sortenvielfalt entgegenzuwirken. Dieter Bauer, Züchter der ersten Stunde auf dem Dottenfelderhof bei Frankfurt/Main, freute sich über die aktuell gute Resonanz auf Ausbildungsangebote für angehende Züchter und ermunterte die nachfolgende Generation, sich für die weitere Verbreitung des Öko-Saatguts in Produktion und Handel einzusetzen: „Wir züchten ja neue Sorten, damit sie in die Welt kommen!“ unterstrich er sein Anliegen.

In mehreren Arbeitsgruppen sowie im Abschlussplenum der Tagung diskutierten Verantwortliche aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette, darunter auch weiterverarbeitende Betriebe und Handelspartner, wie ökologisch gezüchtete Pflanzensorten zukünftig noch besser unterstützt werden können, etwa durch transparentere Deklaration und gezielte Nachfrage. „Das Thema Öko-Saatgut ist zwar inzwischen aus der Nische gekommen, aber es gibt weiterhin viel zu tun“, schloss Oliver Willing. „Um die ökologische Züchtungsforschung auszuweiten, brauchen wir auch in Zukunft massive finanzielle Unterstützung durch Spendengelder, denn die Züchter können die enormen Kosten nicht tragen.“ Umso wichtiger sei es, das Bewusstsein für die Tragweite des Themas nicht nur im Handel, sondern auch bei Verbraucherinnen und Verbrauchern noch stärker zu schärfen, um das Engagement der Züchterinnen und Züchter auch in Zukunft solidarisch begleiten zu können.

Der Saatgutfonds wird von zahlreichen Privatpersonen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen der Bio-Branche unterstützt. Er wird von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft verwaltet und betreut. Diese engagiert sich für die ökologische Landwirtschaft und ist als gemeinnützige, treuhänderische Stiftung innerhalb der GLS Treuhand e.V. organisiert.

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern!

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Zukunft gestalten – 20 Jahre Saatgutfonds

„Gift-Soja“ stoppen!