Save Our Seeds Flyer

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Schule und Gentechnik

Save Our Seeds

"Save Our Seeds" startete 2002 als Initiative zur Reinhaltung des Saatguts von gentechnisch veränderten Organismen. Mittlerweile betreibt das Büro viele weitere Projekte rund um vielfältiges Saatgut, nachhaltige Landwirtschaft und globale Ernährung. mehr


340.000 für bundesweites Gentechnik-Verbot!

Umwelt-Staatssekretär Flasbarth nimmt die ersten 322.353 Unterschriften entgegen Foto: Huber/campact
Umwelt-Staatssekretär Flasbarth nimmt die ersten 322.353 Unterschriften entgegen Foto: Huber/campact

Jedes Mitgliedsland der EU kann künftig den Anbau von Gentechnikpflanzen bei sich verbieten. In Deutschland soll diese Entscheidung jedoch nach dem Willen von Agrarminister Christian Schmidt (CSU) auf die 16 Bundesländer abgewälzt werden. Grotesk! In einem Bundesland ist Gentech-Mais erlaubt, nebenan verboten? 16 Verwaltungsakte und Abstimmungen - ein bürokratischer Wahnsinn. Gentechnisch veränderte Pollen und verändertes Saatgut machen nicht an Landesgrenzen halt. Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell für ein bundesweites Verbot des Gentechnikanbaus.  [mehr]


Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!

Demonstranten fordern Freiheit für Brokkoli und Tomate (Foto: Keine Patente auf Saatgut)
Demonstranten fordern Freiheit für Brokkoli und Tomate (Foto: Keine Patente auf Saatgut)

21.05.2015 Aufruf der Initiative „Keine Patente auf Saatgut“ Unter dem Motto „Jetzt handeln – die Zukunft unserer Ernährung retten!“ richtet sich der  Aufruf gezielt an die Regierungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Patentorganisation und der Europäischen Union. Die Unterzeichner fordern eine sofortige Änderung der Ausführungsordnung des Europäischen Patentübereinkommens (EPÜ) und eine Änderung der europäischen Patentgesetze, um Patente auf Züchtungsverfahren, Züchtungsmaterial, Züchtungsmerkmale, Gene sowie auf Pflanzen und Tiere und von diesen gewonnene Lebensmittel zu verbieten.  [mehr]

GMO-Free Regions: Berliner Erklärung verabschiedet!

08.05.2015 Die Konferenz „Gentechnikfreies Europa – Chancen und Herausforderungen“ vereinte Vertreterinnen und Vertreter der 64 Regierungen im Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen, Unternehmen der Sojabranche, NGOs und Wissenschaftler. Die 400 Teilnehmer aus über 60 Ländern haben zum Abschluss der Konferenz gemeinsam die  „Berliner Erklärung“ vorgestellt. Die Erklärung bezieht Positionen zu den Themen Opt Out, Europäische Eiweißstrategie, TTIP, Low Level Presence, Kennzeichnung von GVOs sowie Neue Techniken.  [mehr]

Gentechnik bleibt Gentechnik!

24.04.2015 Gemeinsamer Aufruf gegen den Anbau von Raps der Firma Cibus
Save Our Seeds und fast 30 Organisationen haben einen  gemeinsamen Aufruf gegen den Anbau von Raps der Firma Cibus gestartet. Dieser Raps, der in seinem Erbgut so verändert ist, dass er dem Einsatz von Herbiziden widersteht, wird von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nicht als gentechnisch verändert im Sinne des Gentechnikgesetzes eingestuft.  [mehr]


EU-Saatgutverordnung: Endgültig zurückgezogen!

06.03.15  Endlich ist der Erfolg amtlich: Die EU-Kommission hat jetzt offiziell ihren Entwurf einer neuen Saatgutverordnung zurückgezogen! Vor einem Jahr hatte das EU-Parlament den Vorschlag mit großer Mehrheit abgelehnt, weil hunderttausende Europäer dagegen protestiert hatten, die Sortenvielfalt noch bürokratischer und zentralistischer zu reglementieren. Vielen Dank an alle, die unsere Kampagne "Freiheit für die Vielfalt" unterstützen!

Opt-Out: Nationale Gentechnik-Vebote abgesegnet

13.01.15 Heute wurden vom EU-Parlament die neuen Regelungen für Gentechnik Anbauverbote beschlossen und das „Opt-Out“ kann nun in ein nationales Recht umgesetzt werden. 480 Abgeordnete stimmten heute für den erzielten Kompromiss, 159 votierten dagegen und 58 enthielten sich.

Die nötige qualifizierte Mehrheit wurde erreicht. Diejenigen Mitgliedstaaten, die das Opt-Out nun in ihre Gesetze integrieren, können künftig für einzelne Gentechnik-Pflanzen oder für ganze Gruppen entscheiden, ob diese bei ihnen angebaut werden dürfen oder nicht (das müssen sie allerdings begründen).

17.12.14 Die EU-Mitgliedstaaten und der Umweltausschuss des Parlaments haben einen vorher ausgehandelten Kompromiss abgesegnet: einzelne EU-Länder sollen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen leichter verhindern können. Auch wenn noch einige Fragen offen sind, freuen wir uns über diesen Zwischenerfolg. Nun kommt es darauf an, wie die Bundesregierung das sogenannte Opt-Out in deutsches Recht umsetzt – wir werden genau hinschauen und uns dafür einsetzen, dass eine echte Verbesserung zum Status Quo heraus kommt.

5.12.14  Zu früher Stunde übergab Save Our Seeds zusammen mit campact diese geballte Forderung nach einem „richtigen Gentechnik-Verbotsgesetz" vor einer Berliner Bäckerei an Landwirtschaftsminister Schmidt. Es geht darum, wie künftig der Anbau von Gentechnik in den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU verboten werden kann. Schmidt nahm sie dankend an und versprach, aus dem schwachen Richtlinien-Kompromiss zwischen EU-Parlament, Rat und Kommission ein solides deutsches Gesetz zu machen.

 Pressemitteilung 5.12.14
Newsletter zur Aktion vom 5.12.14 von SaveOurSeeds
Weitere Informationen vom Infodienst Gentechnik


Nachrichten

28.05.2015

Internationale Saatgutkonferenz in Berlin

Weltweit findet eine starke Konzentration des Saatgutmarktes und der Lebensmittelwirtschaft statt. So beherrschen gerade einmal drei Firmen über 50 % des internationalen Saatgutmarktes. Mit Initiativen wie der “New Alliance for Nutrition and Food Security” ebnet die internationale Politik, insbesondere die der G7, dabei den Weg. Große Firmen wie Bayer, BASF und Monsanto dringen massiv z.B. auf den afrikanischen Saatgutmarkt vor.

Dabei spielen in vielen Regionen des globalen Südens informelle Saatgutsysteme- vor allem der eigene Nachbau und lokaler Tausch- für die Versorgung einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft häufig noch die Hauptrolle. Durch Markkonzentration, restrikitve Saatgutgesetzgebungen und die Förderung ressourcenintensiver und großflächiger Landwirtschaft gehören vor allem Kleinbäuer_innen häufig zu Verlierern dieser Entwicklung. Sowohl Kulturpflanzenvielfalt als auch Ernährungssouveränität sind also bedroht.

Auf der morgen beginnenden zweitägigen Konferenz „SaatMachtSatt“ in Berlin werden internationale Experten zu diesen Themen diskutieren. Außerdem werden Leuchtturmkampagne und Initiativen wie die „Alliance for Food Sovereignty in Africa“ (AFSA), der erfolgreichen Protest gegen eine Verschärfung der EU-Saatgutverordnung und der Kampf gegen die drohende Privatisierung des Saatgutsektors in Indien vorgestellt.

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Tipps und Medien

Bodenatlas

Der "Bodenatlas 2015" macht greifbar: Land und Böden werden immer knapper. In Deutschland beispielsweise beträgt der Flächenverbrauch durch Städte- und Straßenbau mehr als 70 Hektar pro Tag. Dies entspricht der Fläche von über 100 Fußballfeldern. Ein Viertel aller Ackerflächen sind in Deutschland von Wind- und Bodenerosion betroffen – rund drei Millionen Hektar – während der Flächenverbrauch weiter steigt.

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