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Save Our Seeds

"Save Our Seeds" startete 2002 als Initiative zur Reinhaltung des Saatguts von Gentechnik. Mittlerweile betreiben wir viele weitere Projekte für Saatgutvielfalt, nachhaltige Landwirtschaft und globale Ernährung. mehr


Saatgut-Spende für Syrien

Hundertausende Menschen hungern in belagerten Städten in Syrien. Wir sammeln samenfestes Saatgut für Urban Farming Projekte des Ernährungssouveränitäts-NetzwerkesThe 15th Garden. Bitte kontaktieren Sie uns per  Email.
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Cibus-Raps: Gentechnik bleibt Gentechnik!

Der herbizidresistente Gentechnik-Raps der US-Firma Cibus wird in Deutschland 2015 nicht ausgesät. Eine Klage, die wir unterstützen, hat aufschiebende Wirkung für den Bescheid des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), es handele es sich hier gar nicht um Gentechnik. Unser Appell an Agrarminister Schmidt, das BVL zu stoppen, hatte diese Wirkung leider nicht. Jetzt ist die Stunde der Juristen: Zwei Gutachten besagen,dass auch neue Gentechnikverfahren unter die EU-Gentechnikrichtlinie fallen. Die Juristen des BVL behaupten das Gegenteil; nicht nur über das Cibus-Verfahren RTDL, sondern auch das neueste "Lieblingsverfahren" der Gentechniker namens CRISPR Cas .  [mehr] 


Regenerative Landwirtschaft - Humus gegen Klimawandel

Foto: NOAA / National Weather Service
Foto: NOAA / National Weather Service

Pünktlich zum Klimagipfel in Paris und zum Tag des Bodens haben wir das Papier "Regeneration von Böden und Ökosystemen: Ein Weg zur Begrenzung des Klimawandels" des spanischen Agrarberaters Íñigo Alvarez de Toledo ins Deutsche übersetzt. Es beschreibt detailliert und mit vielen Beispielen, wie Landwirtschaft durch Humusaufbau den entscheidenden Beitrag zur Bewältigung des Klimaproblems leisten kann.

Herausgegeben haben wir es zusammen mit dem Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft und IFOAM. Regeneration International ist auch ein globaler Verein mit dem Motto: „Put the carbon back in to the soil“, packt den Kohlenstoff zurück in den Boden. An seiner Gründung waren wir im Sommer in Costa Rica, zusammen mit dem Chef von IFOAM André Leu, Hans Herren, Tom Newmark von „Carbon Underground“, Vandana Shiva und vielen weiteren beteiligt.

 Pressemitteilung  Kurzfassung (deutsch)  Langfassung (deutsch)  Langfassung (englisch)


Ein Tribunal gegen Monsanto

Auf einer Pressekonferenz in Paris wurde ein Tribunal gegen den Chemie- und Gentechnik-Multi Monsanto angekündigt. Auch Save Our Seeds gehört zum Organisationskomitee des Tribunals, das vom 12. bis 16. Oktober 2016 in Den Haag stattfinden soll. „Monsanto ist immer mehr Menschen auf der ganzen Welt zum Symbol einer industriellen Landwirtschaft geworden, die für ein Drittel all der Treibhausgase verantwortlich ist, die von Menschen verursacht werden“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung. Die Liste der Giftstoffe aus dem Haus des marktbeherrschenden Gentechnikunternehmens ist lang, viel länger noch ist die ihrer Opfer.  [mehr zum Thema]


"Opt-Out" - Europa steigt aus

Alle Gentechnik-Anbauverbote akzeptiert. Mit Italien, Dänemark, Slowenien, Luxemburg und Malta wurden Anfang November die Ausstiegsbeschlüsse aller 17 EU-Ländern und vier Regionen akzeptiert, die über die EU-Kommission den Gentechnik-Konzernen zugestellt wurden. Bleibt die Frage was in den restlichen Mitgliedstaaten der EU passiert, die nicht aus dem Anbau der bisher zugelassenen bzw. beantragten Gentechniksorten aussteigen wollen. Unsere Karte zeigt die aktuelle Situation der Opt-Out Phase 1 (freiwillige Ausnahme durch die Antragsteller).  [mehr zum Thema]


Nachrichten

11.04.2016

„Giftsoja“ bald auch in der EU

Foto: Testbiotech Foto: Testbiotech

Mehrere Briefwechsel zwischen der EU-Kommission und Testbiotech ergeben nun, dass der Import von gentechnisch veränderten Soja trotz gesundheitlicher Bedenken zugelassen werden soll.
Das Gefährliche an den neuen Sojabohnen ist, dass diese mit Glyphosat in Kombination mit Herbiziden gespritzt werden. Jedoch sind gerade Rückstände dieser kombinierten Spritzmittel gesundheitsschädlicher als die einzelnen Ausgangsstoffe. So besitzen sie zum Beispiel ein erhöhtes Risiko Erbgut zu verändern und Tumore auszulösen.
In ihren Briefen gab die Kommission zuerst an, dass es Grenzwerte gäbe, nach denen die Rückstände der Spritzmittel als sicher einzustufen wären. Nun musste sie jedoch zugeben, dass diese Grenzwerte noch gar nicht existieren. Sie befinden sich zurzeit eher in Bearbeitung. Laut der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA ist die Bewertung der gesundheitlichen Risiken und somit auch das Festlegen entsprechender Grenzwerte auf Grund der aktuellen Datenlage momentan aber gar nicht möglich.
Zwar gibt die EU-Kommission an, dass ein Verbot des Einsatzes besonders bedenklicher Zusatzstoffe bei der Anwendung von Spritzmitteln in der EU in Planung sei, es werden aber trotzdem deren Rückstände im importierten Soja enthalten sein, da in den Anbauländern in Nord- und Südamerika der Gebrauch nach wie vor erlaubt ist.
„Was wir hier sehen, ist die Dokumentation eines Kniefalls der Kommission vor der Industrie. Jetzt gibt die EU-Kommission zwar zu, dass die entscheidenden Daten fehlen. Trotzdem soll der Import erlaubt werden, um die wirtschaftlichen Interessen der Gentechnik-Konzerne zu bedienen. Der vorsorgende Verbraucherschutz wird hier mit Füßen getreten“, erklärt Christoph Then von Testbiotech.

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„Gift-Soja“ stoppen!

Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!

Alte und Neue Gentechnik im Vergleich