Wahlfreiheit nur durch Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von neuen GVOs zu sichern

Als Ver­tre­ter des Agrar- und Lebens­mit­tel­sek­tors appel­lie­ren wir an die poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ger der EU, die Wahl­frei­heit sowie die Rech­te von Verbraucher:innen, kon­ven­tio­nell und öko­lo­gisch wirt­schaf­ten­den Landwirt:innen, Züchter:innen und Akteu­ren ent­lang der gesam­ten Lie­fer­ket­te zu schüt­zen. Dazu gehört ins­be­son­de­re die ver­pflich­ten­de Kenn­zeich­nung von mit Neu­en Geno­mi­schen Ver­fah­ren (NGV) erzeug­ten GVO (gen­tech­nisch ver­än­der­te Orga­nis­men) sowie deren voll­stän­di­ge Rück­ver­folg­bar­keit inner­halb der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te.

Die Ver­wen­dung von neu­en GVO in der Land­wirt­schaft erfor­dert einen stren­gen, wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Rechts­rah­men zum Schutz der Rech­te der Verbraucher:innen und der NGV-frei­en kon­ven­tio­nel­len und öko­lo­gi­schen Lebens­mit­tel­sys­te­me.

Füh­ren­de wis­sen­schaft­li­che Insti­tu­tio­nen, Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen sowie Vertreter:innen der Land­wirt­schaft und des Umwelt­schut­zes beto­nen, dass die Kenn­zeich­nung und Rück­ver­folg­bar­keit von neu­en gv-Pflan­zen und Pro­duk­ten kei­ne optio­na­len Maß­nah­men, son­dern grund­le­gen­de Vor­aus­set­zun­gen dafür sind, Trans­pa­renz, Ver­ant­wor­tung und Wahl­frei­heit für Verbraucher:innen, Landwirt:innen und den Lebens­mit­tel­sek­tor ent­lang der gesam­ten Lie­fer­ket­te zu gewähr­leis­ten.

Der Ver­zicht auf die Rück­ver­folg­bar­keit und Kenn­zeich­nung von mit NGV her­ge­stell­ten Pflan­zen unter­gräbt nicht nur die Grund­rech­te von 450 Mil­lio­nen EU-Bürger:innen, son­dern auch die Inte­gri­tät einer öko­lo­gi­schen und kon­ven­tio­nel­len GVO-frei­en Land­wirt­schaft.

Die gemein­sa­me Erklä­rung fin­den Sie hier.

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