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16.01.2004 | permalink
Gen-Lebensmittel: 50 000 Euro Strafe bei Nichtkennzeichnung
Die Bundesregierung hat drastische Strafen für Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel beschlossen.
dpa/ Die Harke
15.01.2004 | permalink
Kritischer Agrarbericht 2004 erschienen
Der "kritische Agrarbericht", das jährliche Kompendium zu Lage der Landwirtschaft ist pünktlich zu Grünen Woche erschienen und wurde vom Agrarbündnis vorgestellt. Wir dokumentieren hier einen leicht polemischen Beitrag von Benedikt Haerlin daraus zur aktuellen Auseinandersetzung um die Einführung der Agro-Gentechnik, zur Koexistenz und Saatgut-Richtlinie.
Benedikt Haerlin: "Sturm im Wasserglas"
Hier können Sie den kritischen Agrarbericht abonnieren
homepage des Kritischen Agrarbericht
13.01.2004 | permalink
Weltweiter Anbau von GVOs 2003 gestiegen
Nach Angaben der Agentur der internationalen Gentechnikindustrie, ISAAA ist der Anbau von GVOs im vergangenen Jahr von knapp 60 auf 67 Mio ha gestiegen. Den Löwenanteil machen dabei der erstmals ausgewiesene illegale Anbau in Brasilien aus.
TRANSGEN -Bericht
ISAAA deutsch
13.01.2004 | permalink
Pressestimmen zum Gentechnikgesetz
Südddeutsche: Schwieriges Nebeneinander
Kölnische Rundschau: Der Verbraucher ist am Zug
FAZ: Industrie und Verbraucher kritisieren das Gentechnikgesetz
FAZ: Der erste Zug in der Innovationsoffensive
Financial Times: Bauern droht Klageflut wegen Gentechnik
Mitteldeutsche Zeitung: Noch Kein Dammbruch
Märkische Oderzeitung: Schwierige Entscheidung im Supermarkt
TAZ: Manipulation kennt keine Grenzen
Umweltjournal: Eine Zumutung
ZDF: Gentechnkonzerne mit zahlreichen Projekten in den Startlöchern
ZDF- heute: Bericht und Interview mit Künast
ARD Tagesschau Bericht
ARD-Umfrage: Würden Sie Gen-Food kaufen?
12.01.2004 | permalink
Künast stellt neues Gentechnikgesetz vor
Verbraucherschutz- und Landwirtschaftsministerin Reante Künast zeigte sich auf einer Pressekonferenz am Montag zufrieden mit dem Kompromiß der Koalition zur Novelle des Gentechnikgesetzes. Koexistenz und Wahlfreiheit würden darin gesichert. Die Frage der Reinheit des Saatgutes müsse indes in den nächsten Monaten noch auf möglichst niedrigem Niveau geregelt werden. Gentechnik-Kritiker sehen das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen weniger positiv.
dpa: Künast: Genmais ab Herbst in den Regalen
AP: Gentechnikgesetz gegen Krieg auf den Dörfern
BMVEL: Ressortabstimmung zur Novelle Gentechnikgesetz
Zukunftsstiftung Landwirtschaft: "Erhebliche Risiken für gentechnikfreie Landwirte"
Hintergrundpapier der Grünen: "Künast hat sich durchgesetzt"
Verbraucherzentrale: "Stückwerk"
BUND: "Viele Unbekannte"
CDU: "Künast muß zurückstecken"
Sonnleitner: "Keine Erfahrung und keine Versicherung"
Greenpeace: "Davon haben Verbraucher und Landwirte nichts"
foodwatch: "Wir werden gezwungen..."
09.01.2004 | permalink
Uckermark macht's gentechnikfrei
Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und Naturpark Uckermärkische Seen, nördlich von Berlin, wurde jetzt die größte gentechnikfreie Region Deutschlands ausgerufen. Biobauern und konventionell wirtschaftende Landwirte aus der brandenburgischen Region haben sich zusammengeschlossen, um auf den Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO) zu verzichten. Das Iinstitut für ökologische Wirtschaftsforschung berät die Initiative im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg (MLUR) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Es soll die generelle Machbarkeit von GVO-freien Regionen prüfen und Vorschläge für die Übertragbarkeit auf ganz Deutschland erarbeiten.
Presseerklärung
Bericht im Nordkurier
Reportage aus Priegnitz, 30.1.2004
05.01.2004 | permalink
Der achte Tag
"Vier Jahre lang pflanzte Bauer Gottfried Glöckner manipulierten Mais auf seine Felder. Er war der perfekte Verbündete der Gentech-Industrie. Dann starben ihm fünf Kühe. Jetzt ist er der perfekte Verbündete von Greenpeace," schreibt Uwe Buse in einer Spiegel -Reportage über den Mann, der Syngentas bt-Mais anbaute bis seine Kühe starben. Woran? Das weiss auch er nicht.
Der achte Tag - Spiegel 2/2004
Berichte und PEs zu dem Fall
20.12.2003 | permalink
Kein EU-Veto gegen Kärntner Gentechnik-Vorsorgegesetz
Das österreichische Bundesland Kärnten will per Gesetz Schutzzonen von 3 Kilometer (Flugradius der Bienen) um Anbauflächen von Biobauern errichten, in denen keine GVOs angebaut werden dürfen. Bei der Verteilung des Biolandbaus über das Land kommt dies praktisch einem Anbau-Verbot für GVOs gleich. Die EU Kommission bestätigte am Freitag offiziell, daß das geplante Gentechnik-Vorsorgegesetz grundsätzlich mit der herrschenden EU-Gesetzgebung vereinbar sei. Das Gesetz könnte so zum Präzedenzfall für andere gentechnikfreie Regionen in Europa werden.
SZ: Kärnten versucht EU auszutricksen
Hintergrund von Greenpeace Österreich
Entwurf des Kärtner Gentechnik-Vorsorgegesetzes im Wortlaut
Erläuterungen und Begründung
Gen-freie Zone: EU-Kommission akzeptiert Kärntner Idee
19.12.2003 | permalink
Metro beugt sich Greenpeace
Nach langem Zögern hat sich die Metro Group dem öffentlichen Druck der Umweltorganisation Greenpeace gebeugt und erklärt, dass in ihren Eigenmarken keine genetisch veränderten Organismen oder Rohstoffe enthalten sind und auch nach April 2004 (Inkrafttreten der neuen Kennzeichungsverordung) nicht enthalten sein werden. Der Handelsgigant (Deutschland: Nr. 1, Welt: Nr.5) hatte gemeinsam mit Unternehmen wie Bayer und Monsanto eine offensive Kennzeichnungskampagne für Gen-Food geplant. Greenpeace hatte daraufhin eine Verbraucher-Kampagne gegen den Konzern gestartet.
Lebensmittelzeitung
Greenpeace Einkaufsnetz
Stellungnahme der METRO Group zu den Forderungen der Umweltorganisation Greenpeace
Financial Times Deutschland: Garantie mit Verfallsdatum
18.12.2003 | permalink
Europäisches Parlament fordert Saatgut-Reinheit, europäische Koexistenzregeln und Anbaumoratorium
Das Europäische Parlament hat heute in Strassbourg den Bericht des Abgeordneten Graefe zu Baringdorf mit großer Mehrheit (327 zu 52 Stimmen) angenommen, in dem u.a. gefordert wird, keinen Anbau von GVOs zuzulassen solange keine europaweiten Regelungen der Koexistenz und Haftung verabschiedet sind. Gentechnische Verunreinigungen im Saatgut seien an der technisch machbaren Nachweisgrenze zu kennzeichnen und die Kosten der Einführung von GVOs in der Landwirtschaft von deren Anwendern zu tragen."
Bericht des Parlaments im Wortlaut .
Presseerklärung Graefe zu Baringdorf
EurActive: Parlament möchte einheitliche Regelungen für Koexistenz
@grar-aktuell: Wahlfreiheit - das Europäische Parlament sorgt vor


