Über uns
Wer steckt hinter "Save Our Seeds"?
Über 200.000 Privatpersonen und 300 Organisationen in Europa mit insgesamt gut 25 Millionen Mitgliedern unterstützen bereits die Petition "Save Our Seeds", und es werden täglich mehr. Die Initiative wird vom Berliner Büro der Zukunftsstiftung Landwirtschaft koordiniert. Die Stiftung selbst fördert die Züchtung von biologischem Saatgut und Innovationen im ökologischen Landbau. SOS konzentriert sich auf die Reinhaltung allen Saatgutes von gentechnischen Verunreinigungen.
Diese Website informiert Unterstützer von "Save Our Seeds" und die Öffentlichkeit über die weitere Entwicklung. Die Initiative "Save our Seeds" vertritt nicht die sie unterstützenden Organisationen, sondern lediglich deren gemeinsames, in der Petition niedergelegtes Ziel der Saatgutreinhaltung. Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft ist verantwortlich für den Inhalt der Seite. Ihr Ziel ist es, alle relevanten Informationen zu diesem Thema zu sammeln. Hierfür sind uns Beiträge ebenso wie moralische, politische und finanzielle Unterstützung sehr willkommen.
Wieso "Save Our Seeds" - "Schützt unser Saatgut"?
Sollten gentechnisch veränderte Organismen (GVO) für die Lebens- und Futtermittelherstellung verwendet und in die Umwelt freigesetzt werden? Das ist ein höchst umstrittenes Thema in Europa und anderswo. Die Mehrheit der Verbraucher und Landwirte in Europa lehnt GVOs in ihrem Essen und auf ihren Feldern aus verschiedenen Gründen ab: Von der Besorgnis um Umwelt und Gesundheit bis hin zu politischen und ethischen Bedenken.
Unterstützen Sie uns!
Deshalb fordern die Unterstützer der Petition "Save Our Seeds" strenge Reinheitsvorschriften für Saatgut ohne GVOs unabhängig davon, ob sie die Einführung von GVOs zu wünschenswert halten oder nicht. Gentechnikfreies Saatgut sollte völlig frei von GVOs sein, auch um die Integrität des ältesten Erbes der Menschheit zu erhalten, das seit über 8000 Jahren entwickelt und von Generation zu Generation weitergegeben wurde.
Die SOS-Petition wurde im April 2002 gestartet, als der erste Entwurf für eine Saatgut Richtlinie von der Europäischen Kommission vorgelegt wurde. Im Oktober 2002 wurden mehr als 80.000 Unterschriften und eine lange Liste der unterstützenden Organisationen den europäischen Kommissaren Franz Fischler und David Byrne überreicht (mehr...). Beide versprachen, eine eingehende Prüfung. Zwei Jahre später legte die EU Umwelt Kommissarin Margot Wallström erneut einen Vorschlag für Saatgut-Grenzwerte vor. Im Mai 2004 überreichte "Save Our Seeds" ihr die Petition mit 200.000 Unterschriften und im Namen von 300 europäischen Organisationen (mehr...). Der scheidende Kommissionpräsident Prodi legte Wallströms Vorschlag schließlich auf Eis. Seither hat die Kommission zwar wiederholt betont, dass Grenzwerte festgelegt werden sollten, aber keinen erneuten Vorschlag vorgelegt.




