Weltagrarbericht

Die Broschüre "Wege aus der Hungerkrise" fasst den Weltagrarbericht zusammen.

 Bestellen...
 Broschüre als pdf...

Save Our Seeds Flyer

Der neue Flyer ist fertig!
Helfen Sie uns, ihn zu verbreiten. Für Bestellungen bitte eine  Email schicken.

 SOS-Flyer als PDF 

Film Tipp

Share |

Willkommen bei "Save Our Seeds"

"Save Our Seeds" ist eine europaweite Initiative zur Reinhaltung des Saatguts von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Über 300.000 Bürgerinnen und Bürger und rund 300 Organisationen mit mehr als 25 Millionen Mitgliedern in ganz Europa fordern in einer gemeinsamen   Petition ein verbindliches Reinheitsgebot für konventionelles und biologisches Saatgut.

Darüber hinaus koordiniert Save Our Seeds viele weitere  Projekte rund um die Auseinandersetzung mit Gentechnik, nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährungssouveränität.  mehr    Jahresrückblick 2011


Kein Patent auf Leben!

300 Menschen demonstrierten gegen Patente auf Pflanzen und Tiere in München. Foto: Thomas Einberger/Greenpeace
300 Menschen demonstrierten gegen Patente auf Pflanzen und Tiere in München. Foto: Thomas Einberger/Greenpeace

Am 26. Oktober demonstrierten 300 Menschen in München gegen die Praxis der Patentierung von Pflanzen und Tieren. Nachdem das Patentamt die Woche zuvor angekündigt hatte, ein Patent auf Brokkoli bestehen zu lassen, forderte das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut“ von Agrarministerin Aigner, rechtliche Schritte dagegen einzuleiten. Die Verbände kritisieren den Ausverkauf von Lebensgrundlagen an Agrar-Konzerne. Am 8. November entschied das Europäische Patentamt das Tomaten-Patent der Großen Beschwerdekammer zur Entscheidung vorzulegen. Damit muss die höchste Instanz des EPA darüber entscheiden, ob Pflanzen und Tiere patentiert werden dürfen. „Das Europäische Patentamt hat heute die Notbremse gezogen“, bewertet das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut“ den Schritt und sieht darin einen Erfolg der Proteste.

 Zur Nachricht...

 Photos der Demo...


Geschafft: Europaparlament für nationale Gentechnik-Anbauverbote

(Photo:Alina Zienowicz/wikimedia)
(Photo:Alina Zienowicz/wikimedia)

Ein grosser Erfolg für die gentechnikkritische Bewegung in Europa: Am Dienstag, den 5. Juli stimmte das Europäische Parlament für eine deutliche Ausweitung der Möglichkeiten der Mitgliedsstaaten der EU, den Anbau auch zugelassener Gentechnikpflanzen auf ihrem Hoheitsgebiet zu verbieten.

Save Our Seeds hatte zusammen mit 13 weiteren Organisationen in einem  offenen Brief an die EU-Abgeordneten appelliert, dem Lepage-Bericht zuzustimmen.  Mehr als 66.000 Bürgerinnen und Bürger hatten die deutschen Abgeordneten des Parlaments aufgefordert, den Bericht zu unterstützen obwohl die Bundesregierung sich bisher gegen eine nationale Selbstbestimmung beim Gentechnik-Anbau ausspricht und im Ministerrat bisher eine Einigung über das Gesetz blockierte.  Mehr

 Presseerklärung von SOS und campact zur Abstimmung des Parlaments


Protest erfolgreich: Nulltoleranz bleibt

Ministerpräsident Kurt Beck (Rheinland-Pfalz, SPD) und Umweltminister Johannes Remmel (NRW, Grüne) für "Save Our Seeds" und Nulltoleranz, rechts: Laienschauspieler
Ministerpräsident Kurt Beck (Rheinland-Pfalz, SPD) und Umweltminister Johannes Remmel (NRW, Grüne) für "Save Our Seeds" und Nulltoleranz, rechts: Laienschauspieler

Der Reinheit des Saatgutes stand am 18. März im Bundesrat zur Debatte. Ein Antrag von Niedersachsen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein sollte die von der Saatgutindustrie geforderte "Abkehr von der Nulltoleranz" für die Verunreinigung mit Gentechnik einläuten. Er fordert eine „für alle Wirtschaftsbeteiligten praktikable technische Lösung für die Nulltoleranz bei Saatgut“ . Save Our Seeds, 42 Organisationen und Unternehmen und 64.000 Unterzeichner einer campact-Aktion forderten die Ministerpräsidenten auf, diesen Antrag abzulehnen. Mit Erfolg: Für den Antrag stimmten schließlich nur noch die drei Antragsteller.  Mehr 

 Presseerklärung von SOS und campact 18.03.2011

Aktuelle Nachrichten

03.02.2012

Einspruch gegen Melonen Patent

Demo gegen Patente auf Leben Im Oktober demonstrierten 300 Menschen gegen Patente auf Pflanzen und Tiere in München. Foto: no-patents-on-seeds.org

Der Konzern Monsanto erhielt im Mai 2011 das Patent auf eine natürlicherweise vorkommende Resistenz bei Melonen gegen ein pflanzenschädliches Virus vom Europäischen Patentamt (EPA). Gegen dieses Patent erhebt die internationale Koalition „no patents on seeds“ nun Einspruch, da sie befürchtet, durch das Patent könnten die weitere Züchtung und der Anbau von Melonen erheblich behindert werden. Christoph Then von testbiotech und Patentberater von Greenpeace erklärt die Problematik: „Nicht die indische Melone selbst wird zur Erfindung erklärt, sondern alle weiteren Züchtungen, die mit Hilfe dieser ursprünglichen Pflanze hergestellt werden und resistent gegen das Virus sind. So bekommt der Konzern ein Monopol auf die Verwendung dieses indischen Saatguts.“ Die Kritiker berufen sich auf das Verbot der Patentierung auf konventionelle Züchtung, das in der EU gilt.

Social Media

Unterstützen Sie uns

Unsere Projekte

Blog