Klimawandel und Nahrungskrise

Wo liegen die Gründe für die Nahrungsmittelkrise? Mit dieser Frage hat sich die Organisation Food and Agriculture in ihrem dritten, jüngst erschienen Bericht zur Zukunft von Landwirtschaft und Lebensmittelmärkten auseinandergesetzt. Gleich eine ganze Anzahl verscheidener Faktoren trägt laut der Studie dazu bei, dass sich die Situation auch in den nächsten Jahren immer weiter zuspitzen dürfte. So nimmt die Weltbevölkerung jährlich um 75 Millionen zu, die landwirtschaftliche Produktion kann mit dieser rasanten Entwicklung nicht Schritt halten. Hinzu kommt eine, durch den Klimawandel bedingte, Zunahme von Umweltkatastrophen wie Dürren und Überflutungen, die insbesondere für landwirtschaftliche Regionen verherende Folgen haben. Trotz dieses engen Zusammenspiels produziert die industrielle Landwirtschaft, mit ihren globalisierten Märkten, weiterhin einen enormen Anteil der heutigen Treibhausgase. Als einen der Hauptauslöser für die Krise sieht die Organisation Food and Agriculture demnach auch die landwirtschaftlichen Geflogenheiten der letzten Jahre in der Pflicht, und fordert, an die Stelle von Monokulturen und Mega-Agrarfarmen müsse eine sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft treten. Und allen Unkenrufen zum Trotz birgt die Brisanz der Krise eine gute Chance, für eine ganz andere Landwirtschaft zu kämpfen.
Hier den Bericht der Organisation Food and Agriculture
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